Autor: Sebastian Fitzek
Genre: Psychothriller
Reihe: Alexander Zorbach und Alina Gregoriev / Band 3
Format: Gebundenes Buch
Verlag: Droemer
Seitenzahl: 383
Preis: 22,99€
Verlag: Knaur
Seitenzahl: 400
Preis:11,99€
Autor: Sebastian Fitzek
Genre: Roman
Format: Broschiertes Buch
Verlag: Droemer
Seitenzahl: 263
Preis: 16,00 €
Ein ungleiches Paar.
Eine Schicksalhafte Mitfahrgelegenheit.
Ein Selbstversuch der besonderen Art.
Was geschieht, wenn zwei Menschen einen Tag verbringen, als wäre es ihr letzter?
Ein Roadtrip voller Komik, Dramatik und unvorhersehbarer Abzweigungen von Deutschlands Bestsellerautor Nr. 1 - mit zwei skurrilen, ans Herz gehenden Hauptfiguren, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Livius ist mit dem Flugzeug unterwegs nach Berlin. Dort hat er einige wichtige Termine zu erledigen, vor allem aber auch ein Treffen mit seiner Ex-Frau, die er unbedingt wieder erobern möchte. Doch das Wetter spielt nicht mit, der Flieger hebt nicht ab und Livius muss nach einer Alternative Ausschau halten, damit er noch rechtzeitig nach Berlin kommt.
Lea, die ebenfalls in dem Flugzeug war, bietet Livius an ihn mit ihrem Mietwagen mitzunehmen. Lea scheint auf ihn alles andere als normal. Sie ist eher der Typ reiches Hippie Mädchen, dass von ihren Eltern alles bekommt was sie möchte. Er lässt sich auf Leas Angebot ein, ihm bleibt ja sonst nichts anderes mehr übrig.
Die Fahrt beginnt und somit auch der verrückteste Tag, den Livius jemals in seinem Leben erleben sollte. Lea ist wirklich nicht "normal". Sie schlägt ihm vor ein Tag so zu Leben als wäre es sein letzter. Wieso er einwilligt weiß er bis heute nicht, doch er tut es. Schnell merkt er, dass Leas letzter Tag so gar nicht ausschaut wie seiner. Sie scheint vollkommen verrückt zu sein. Livius merkt, dass er sich hier auf einiges gefasst machen muss und vieles doch mit Humor nehmen sollte, anders würde er diese Fahrt mit Lea nicht überleben.
Als Livius nebenbei ein Telefongespräch von Lea mitbekommt, in dem es um einen tot kranken Vater geht, begleitet er sie nach Hamburg. Doch dort scheint alles anders zu kommen, als er sich hätte jemals vorstellen können.
Wer die Bücher von Sebastian Fitzek kennt, weiß, dass diese alles andere als harmlos sind und dem ein oder anderen Leser schlaflose Nächte bereitet hat. Dieser Roman allerdings ist was vollkommen anderes. Diesmal versucht es der Autor mit etwas ruhigem und nicht angsteinflößenden. Was ihm, meiner Meinung nach, ganz gut gelungen ist.
Der Schreibstil, wie auch schon von seinen anderen Büchern bekannt, ist angenehm locker, sodass man das Gefühl hat über die Seiten hinweg zu schweben. Ruckzuck habe ich das Buch in nur wenigen Stunden beendet.
Die Geschichte an sich hat mir auch ganz gut gefallen. Es ist mal etwas anderes als man sonst von ihm gewohnt ist.
Livius als Person habe ich ins Herz geschlossen. Lea hingegen war einer dieser Personen, die mir nur auf die Nerven ging und auf die ich getrost verzichten konnte. Meiner Meinung nach ist sie egozentrisch und naiv. Ich persönlich konnte mit ihr überhaupt nichts anfangen und fand sie eher störend. Lieber hätte ich mir an ihrer Stelle eine andere Person gewünscht.
Ansonsten ist das Buch wirklich lesenswert. Wenn man mal etwas leichtes für zwischendurch lesen möchte, ist dieses Buch genau das richtige.
Wer das Datum seines Todes kennt, hat mit dem Sterben schon begonnen...
Samstag, kurz vor Mitternacht. Jules Tannberg sitzt am Begleittelefon, ein Service für Frauen, die nachts auf ihrem Heimweg Angst bekommen und eine beruhigende Stimme brauchen. So wie Klara. Die junge Frau glaubt, von einem Psychopathen verfolgt zu werden, der vor Wochen mit Blut ein Datum auf ihre Schlafzimmerwand malte: Klaras Todestag! Und dieser Tag bricht gerade an...
Jules Tannberg wird von seinem Kumpel gefragt ob er seine Schicht am Begleittelefon, ein Service für Frauen, die nachts auf dem Heimweg Angst bekommen und mit jemanden sprechen möchten, übernehmen kann. Jules tut seinem Freund diesen Gefallen, ohne zu erahnen, was ihn dieser Kosten wird.
Jules erste Anruferin ist Klara. Sie scheint ihn zuerst gar nicht bemerkt zu haben. Doch Jules spürt, dass Klara Hilfe benötigt und bleibt am Telefon. Nach ein paar Minuten bemerkt auch Klara, dass sie jemanden in der Leitung hat und ist darüber verwundert, denn absichtlich hat sie niemanden angerufen, doch wahrscheinlich hat sich ihr Handy mal wieder selbstständig gemacht.
Klara wollte auflegen, doch Jules hielt sie davon ab und verwickelte sie immer weiter in ein Gespräch. Er spürte, dass etwas mit Klara nicht stimmte und er hatte Recht. Klara war gerade dabei einen Selbstmord zu begehen. Er wusste er müsse ihr helfen.
Jules versuchte vorsichtig herauszufinden wieso Klara sich umbringen wollte. Bis sie ihm endlich gestand, dass der Kalender-Killer hinter ihr her war und er ihr Todesdatum prophezeit hat. Dieser Tag würde morgen anbrechen. Doch sie wollte ihm zuvor kommen. Ihm keine Chance lassen sie zu quälen. Also blieb ihr nur noch der Selbstmord.
Klara offenbarte ihm ihr schreckliches Eheleben. All die Qualen, die sie durch ihren Mann erleiden musste und trotzallem zu feige war um ihn zu verlassen. Sie hatte Angst, ihr Mann war zu mächtig und dann ist da noch ihre gemeinsame Tochter. Doch nun wo der Kalender-Killer hinter ihr her ist, blieb ihr nichts anderes mehr übrig als ein Selbstmord.
Jules schafft es Klara mit seinen Gesprächen umzustimmen und sie etwas abzulenken. Doch Klara ist sich sicher, dieser verrückte Mörder ist hinter ihr her und lauert ihr auf. Panisch versucht sie ihm zu entkommen und gerät dadurch immer wieder in Schwierigkeiten. Doch noch kann sich Klara gar nicht vorstellen, wie unglaublich grausam ihr Tag laufen wird. Sie weiß, sie wird ihm nicht so einfach entkommen. Er wird sie niemals gehen lassen.
"Der Heimweg" von Sebastian Fitzek, konnte mich im vergleich zu seinen anderen Büchern, leider nicht vollkommen überzeugen.
Der Anfang war etwas schleppend und ich hatte das Gefühl, die Geschichte wollte nicht so richtig in Fahrt kommen. Erst zum Ende hin wurde sie schlagartig spannend.
Auch konnte ich mich leider nicht wirklich mit den Protagonisten anfreunden. Wieso auch immer viel es mir unglaublich schwer eine Verbindung zu diesen aufzubauen.
Der Schreibstil ist wie immer klasse, das Buch lässt sich super und leicht lesen.
Die Geschichte an sich war in Ordnung, hat aber meiner Meinung nach, noch viel Potenzial nach oben. Der Anfang war etwas schleppend, doch das Ende hat es noch etwas gerettet.
Trotzallem eine kleine Warnung an alle, die schwache Nerven haben. In der Geschichte geht es um Klara, die von ihrem Mann und auch anderen Männern in grausamster Weiße misshandelt wird. Auch andere Frauen teilen ihr Schicksal. Sollte jemand so etwas nicht lesen können, würde ich dieses Buch nicht empfehlen.
Format: Gebundenes Buch
Verlag: Droemer
Seitenzahl: 426
Preis: 19,99 €
Format: Broschiertes Buch
Verlag: Knaur
Seitenzahl: 425
Preis: 10,99 €
Denken Sie an einen Ort ohne Polizei.
Eine Kleinstadt, aus der Jahr für Jahr Dutzende Menschen verschwinden.
Spurlos.
Der Ort für das perfekte Verbrechen.
Herzlich willkommen auf Ihrer Kreuzfahrt!
Martin Schwartz, ein bekannter Polizeipsychologe hat vor einigen Jahren seinen Sohn und seine Frau bei einem Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff verloren. Angeblich wäre es Selbstmord der Mutter gewesen. Doch bis heute glaubt Martin noch fest daran, dass an dieser ganzen Selbstmord Geschichte etwas nicht stimmt. Seine Frau würde niemals etwas ihrem gemeinsamen Sohn antun.
Bei einem Einsatz bekommt Martin von einer seltsamen Dame einen Anruf. Die Dame am Telefon bittet ihn eindringlich auf die "Sultan", dass Kreuzfahrtschiff auf dem seine Frau und sein Sohn gestorben sind, zu kommen. Als die Dame erwähnt, es würde Neuigkeiten bzgl. dem Tod seiner Familie geben macht er sich auf den Weg auf das Schiff. Er hofft so endlich die Wahrheit über den Tod herauszufinden, doch das was ihn dort wirklich erwartet hätte er niemals für möglich gehalten.
Auf dem Schiff trifft Martin auf die alte Dame. Sie erzählt ihm, dass ein einst jahrelang vermisstes Kind plötzlich nachts auf der Sultan aufgetaucht ist, mit dem Teddybären seines Sohnes in der Hand.
Was hat dies zu bedeuten? Immer wieder verschwinden Passagiere auf der Sultan und nie wird ausführlich darüber berichtet oder auch nur ordentlich ermittelt. Martin begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit.
Er spricht mit dem Kind, doch so ganz wird er aus ihr nicht schlau. Was weiß das Mädchen, dass sie Martin verheimlicht? Wo hat sie all die Zeit sich versteckt? Fragen über Fragen, die Martin in den Wahnsinn treiben. Er möchte doch nur endlich die Wahrheit über das verschwinden seiner Familie herausfinden.
Immer tiefer begibt er sich in die Sultan und in dessen Geheimnisse. Schon bald wird er Antworten erhalten, doch ob er diese auch wirklich hören möchte?
"Passagier 23" von Sebastian Fitzek, ein wirklich tolles Buch. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und habe es in rekordgeschwindigkeit gelesen.
Von Anfang an ist das Buch spannend. Bis zum Ende hin steigert sich die Spannung und man möchte selbst nur noch herausfinden was auf der Sultan vor sich geht und wer alles damit zu tun hat.
Auch diese Geschichte von Sebastian Fitzek ist nichts für schwache Nerven, da es hier um Kindermisshandlung gibt. Wer sich mit diesem Thema nicht auseinandersetzen möchte, sollte dieses Buch meiden.
Der Protagonist Martin Schwartz ist mir richtig ans Herz gewachsen. Ich konnte mich gut in ihn und in seine Verzweiflung hineinversetzen. Wer möchte nicht die Wahrheit über den Tod seiner Familie wissen?
Ich persönlich kann dieses Buch wirklich empfehlen, mal wieder ein Meisterwerk vom Autor.

























